Unisex: Beiträge nach der Angleichung

Veröffentlicht am: 26. März 2013, geschrieben von Maximilian Weber

Die Einführung der Unisex-Tarife, also der Angleichung der Beiträge von Mann und Frau in der privaten Krankenversicherung führte vor nicht allzu langer Zeit für Furore. Nicht minder spannend ist es deshalb zu analysieren, wie sich die Angleichung der Tarife auf die Beiträge der PKV-Produkte deutscher Versicherer ausgewirkt hat.

Beitragssteigerungen bei allen Versicherern

Als hätte man es geahnt – nach einer Analyse des Instituts Frank und Bornberg sorgte die Tarifangleichung bei 17 PKV-Anbietern für Tariferhöhung. Von bekömmlichen vier bis hin zu horrenden 62% Beitragssteigerungen mussten Versicherte hinnehmen. Versicherungen argumentieren allerdings nicht über den Preis:

PKV bedeutet Mehrleistung

Zumindest wenn es nach Versicherungen mit kräftig angehobenen Beiträgen durch die Unisex-Angleichung geht. Der preisliche Vorteil gegenüber der GKV schrumpft und wird verschwindend gering. Eine mögliche Argumentationsgrundlage ist folglich nur noch die Besser- und Mehrleistung privater Krankenkassen im direkten Vergleich mit gesetzlichen – ob dies die höheren Beiträge jedoch gerechtfertigt sei dahingestellt.

Frauen zahlen weniger

Und zwar bis zu 24% weniger Beiträge als vorher. Die vorher höheren Beiträge der Frauen (höhere Lebenserwartung) wird nun durch die angehobenen Beiträge für Männer aufgefangen. Ob gerecht oder ungerecht, diese Angleichung ist nicht der einzige Preistreiber für die Versicherungsprodukte in der PKV.

Auch die Absenkung des Rechnungszinses, verbesserte Leistungen oder neu kalkulierte Schäden lassen Beiträge steigen. Die neuen Mindeststandards verteuert Tarife. Private Krankenversicherung wollen ihre Leistungen mindestens über denen der gesetzlichen Kassen angesiedelt sehen.

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Gesundheit ist das wichtigste Gut des Menschens. Wenn man gesund ist, hält man sie für gegeben und "normal". Im Laufe eines anstrengenden Arbeitslebens wird eine Menge Geld ausgegeben, um die geschundene Gesundheit wieder auf den Urzustand herzustellen. Einen Zustand der körperlichen Wonne, des psychischen Wohlergehens und des sozialen Rückhalts, gepaart mit eigener Kraft und Rückhalt gilt es zu erhalten und für den Ernstfall vorzubeugen.

 

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Eine Versicherung bezeichnet die Übernahme eines Risikos, z.B.: Krankheit, Sachschäden oder juristische Schäden. Für einen Geldbetrag, die einer bestimmten Institution zukommt (Versicherung), bietet diese Schadensersatz im Falle eines Schadens. Der Kunde bezahlt also Geld, um seine eigenen Risiken einer anderen Partei "zukommen zu lassen". Durch einen gemeinsamen Geldbetrag aller Versicherten können Risiken nach dem Kollektivprinzip gedeckt werden.

 

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Finanzen ist ein geflügeltes Wort geworden. Es steht sinnbildlich für die zur Verfügung stehenden Geldmittel und die dazugehörige Vermögenslage. Bei der Wahl von Versicherungen stehen mittlerweile die Konditionen im Mittelpunkt. Bei einer guten und umfangreichen Beratung kann ein Tarif gefunden werden, der preiswert ist und den Geldbeutel schont um Luft zu lassen für die "Schönen Dinge des Lebens".

 
 
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