Private Krankenversicherung für Beamte

Veröffentlicht am: 12. Mai 2012, geschrieben von Adrian Ruile

PKV für Beamte - Businessman with the notebook 3 © Ambrozjo

Für Beamte besteht keine Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenkasse. Sie können zwischen einer gesetzlichen oder einer privaten Krankenkasse frei entscheiden. Dabei ist die Höhe der Besoldung für eine Befreiung von der Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Kasse unerheblich.

Für Beamte besteht ein Anspruch auf Beihilfe für ärztliche Behandlungskosten seitens ihres Dienstherren. Der Dienstherr trägt im Regelfall 50 bis 80 Prozent aller anfallenden Behandlungskosten. Durch einen verbeamteten Versicherungsnehmer ist also nur der verbleibende Anteil der Behandlungskosten zu tragen. Die private Krankenversicherung stellt für Beamte und Anwärter somit eine günstige Alternative zur gesetzlichen Krankenkasse dar.

Entscheiden sich Beamte gegen die Möglichkeit einer privaten Krankenversicherung und werden stattdessen freiwilliges Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse, besteht allerdings kein Beihilfeanspruch gegenüber dem Dienstherren. Gesetzlich ist geregelt, dass Beamte zwar einen Anspruch auf Beihilfe, jedoch keinen Rechtsanspruch auf einen Beitragszuschuss zur Krankenversicherung haben. Beamte die sich für eine private Krankenversicherung entscheiden sparen somit gegenüber gesetzlich versicherten Beamten etwa 50 Prozent der Ausgaben für eine Krankenversicherung.

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Gesundheit

Gesundheit ist das wichtigste Gut des Menschens. Wenn man gesund ist, hält man sie für gegeben und "normal". Im Laufe eines anstrengenden Arbeitslebens wird eine Menge Geld ausgegeben, um die geschundene Gesundheit wieder auf den Urzustand herzustellen. Einen Zustand der körperlichen Wonne, des psychischen Wohlergehens und des sozialen Rückhalts, gepaart mit eigener Kraft und Rückhalt gilt es zu erhalten und für den Ernstfall vorzubeugen.

 

Versicherung

Eine Versicherung bezeichnet die Übernahme eines Risikos, z.B.: Krankheit, Sachschäden oder juristische Schäden. Für einen Geldbetrag, die einer bestimmten Institution zukommt (Versicherung), bietet diese Schadensersatz im Falle eines Schadens. Der Kunde bezahlt also Geld, um seine eigenen Risiken einer anderen Partei "zukommen zu lassen". Durch einen gemeinsamen Geldbetrag aller Versicherten können Risiken nach dem Kollektivprinzip gedeckt werden.

 

Finanzen

Finanzen ist ein geflügeltes Wort geworden. Es steht sinnbildlich für die zur Verfügung stehenden Geldmittel und die dazugehörige Vermögenslage. Bei der Wahl von Versicherungen stehen mittlerweile die Konditionen im Mittelpunkt. Bei einer guten und umfangreichen Beratung kann ein Tarif gefunden werden, der preiswert ist und den Geldbeutel schont um Luft zu lassen für die "Schönen Dinge des Lebens".

 
 
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