Leistungen annehmen ohne Geld vorzustrecken

Veröffentlicht am: 20. August 2012, geschrieben von Ludwig Hotop

In der Landschaft der privaten Krankenversicherungen ist es üblich, dass Versicherungen offene Posten bei Überweisungen von Ärzten so schnell begleichen, dass Patienten kein Geld vorstrecken müssen. Doch dies ist eigentlich nicht der Regelfall:

15,5 Milliarden Euro: Kostenerstattungsprinzip

Denn erst muss der Patient (=Kunde) selber zahlen, dann einen Zahlungsnachweis vorlegen und bekommt diese dann rückerstattet. In harten Zeiten für die Branche und hohem Konkurrenzkampf ist dieses Modell allerdings – weitreichend – obsolet.

Natürlich sind auch die Rahmenbedingungen für Versicherer einfacher geworden, ein papierloses Digital-Office ermöglicht schnellere Rechnungsprüfungen und somit Rückzahlungen, ganz zur Zufriedenheit der Kunden.

Bei großen Beträgen nicht im Voraus zahlen

Denn es ist nie sicher, ob eine Behandlung nicht überflüssig war oder aus anderen Gründen nicht von der Versicherung rückerstattet wird. Hat der Patient einmal eine Überweisung an den Arzt angewiesen, wird es schwierig, dieses Geld zurückzubekommen.

Aber auch private Krankenversicherungen sind Unternehmen, die wirtschaftlich handeln wollen, weshalb zu jeder Zeit genau geprüft werden sollte, welche Leistungen übernommen werden – und welche eben nicht.

Versicherer arbeiten elektronisch

Und behaupten von sich selbst, dass sie Zahlungen so schnell ausführen, dass diese nicht vorgestreckt werden müssen. Zumindest die Universa, Axa und Debeka sowie DKV bewegen sich Zahlungshandlungen in einem Rahmen von drei bis fünf Arbeitstagen.

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Gesundheit

Gesundheit ist das wichtigste Gut des Menschens. Wenn man gesund ist, hält man sie für gegeben und "normal". Im Laufe eines anstrengenden Arbeitslebens wird eine Menge Geld ausgegeben, um die geschundene Gesundheit wieder auf den Urzustand herzustellen. Einen Zustand der körperlichen Wonne, des psychischen Wohlergehens und des sozialen Rückhalts, gepaart mit eigener Kraft und Rückhalt gilt es zu erhalten und für den Ernstfall vorzubeugen.

 

Versicherung

Eine Versicherung bezeichnet die Übernahme eines Risikos, z.B.: Krankheit, Sachschäden oder juristische Schäden. Für einen Geldbetrag, die einer bestimmten Institution zukommt (Versicherung), bietet diese Schadensersatz im Falle eines Schadens. Der Kunde bezahlt also Geld, um seine eigenen Risiken einer anderen Partei "zukommen zu lassen". Durch einen gemeinsamen Geldbetrag aller Versicherten können Risiken nach dem Kollektivprinzip gedeckt werden.

 

Finanzen

Finanzen ist ein geflügeltes Wort geworden. Es steht sinnbildlich für die zur Verfügung stehenden Geldmittel und die dazugehörige Vermögenslage. Bei der Wahl von Versicherungen stehen mittlerweile die Konditionen im Mittelpunkt. Bei einer guten und umfangreichen Beratung kann ein Tarif gefunden werden, der preiswert ist und den Geldbeutel schont um Luft zu lassen für die "Schönen Dinge des Lebens".

 
 
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