Barmer-Studie: Kosten durch zu viele alte Menschen?

Veröffentlicht am: 30. August 2012, geschrieben von Adrian Ruile

Wenn Krankenkassen nach Gründen „forschen“, weshalb die Beiträge immens steigen, werden gerne alte Menschen vors Loch geschoben. Diese sollen durch umfangreiche Leistungen, die sie einfordern Beitragspreise in die Höhe schnellen lassen. Doch ist dem wirklich so?

Nackte Zahlen sagen: Nein!

Zugegebenermaßen ist die Studie ein wenig provozierend: Denn nach Angaben der Barmer GEK sollen gerade einmal 18% (!) der Kostensteigerungen auf die Vergreisung der Bundesrepublik Deutschland zurückzuführen sein. Doch was sind denn nun die eigentlichen Preistreiber? Sie sitzen genau auf der anderen Seite des Tisches:

Ärtze und die Pharmaindustrie – durch stetig steigende Honorare und wachsende Preise für Medikamente. Allerdings muss natürlich hinzugefügt werden, dass auch Geräte und andere Produkte, die für die tägliche Arbeit im Bereich der Medizin immer fortschrittlicher – und dadurch leider teurer – werden.

Demografie-Entwicklung isoliert

Nach Angaben des Autors der Studie hatte er einzelne Ausgaben-Niveaus verschiedener Jahre mit der demografischen Entwicklung verrechnet. Heraus kamen Ausgaben, die ohne Demografie-Entwicklung daherkommen. Zahlen, die scheinbar mit Vorsicht zu genießen sind, da wenig umfangreich.

Letztendlich war es aber wohl ein Schritt in die Richtung durch die Barmer GEK, denn immer höhere Medikamenten-Preise und Arzthonorare müssen Versicherte tragen. Dazu kommt die allmähliche Vergreisung des Landes, was die Kosten für das Gesundheitswesen noch einmal in die Höhe treibt. Wenn weitere Störfaktoren ausgemerzt werden können, ist dies für alle Versicherten hilfreich.

(via)

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